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Rivalitäten zwischen Frankreich, Italien und der Türkei um die Kontrolle über Libysches Öl und Gas

Seit der Ermordung von Kadaffi durch die NATO Invasion im Jahr 2011,ist Libyen Schauplatz von Bürgerkrieg und geopolitischen Interessen und zum Schlachtfeld geworden. Die drei Hauptakteure, die hinter der Zerstörung Libyens stehen, sind Frankreich, Italien und die Türkei. Zur Kontrolle und Förderung des libyschen Erdöls führen diese drei Protagonisten einen verdeckten Krieg und tragen zur Aufrechterhaltung der Rivalitäten zwischen den verschiedenen Konfliktparteien bei.

Abgesehen von ihrem Interesse an der Kontrolle und Plünderung der fossilen Ressourcen Libyens, versuchen diese drei Länder, eine neokolonialistische Vergangenheit für Italien und Frankreich und eine imperiale Vergangenheit für die Türkei wiederzubeleben.

Für die Türkei, ist Libyen nicht ein unbekanntes Land. Libyen kein unbekanntes Terrain: über 350 Jahre war das Land Teil des Osmanischen Reiches. Kemal Atatürk, der Mann, die neue Republik Türkei begründete, kämpfte 1911 als Major gegen die Italiener in der libyschen Wüste. Er machte sich die Guerilla-Techniken der Beduinen zu eigen, die er später erfolgreich im türkischen Befreiungskrieg gegen die europäischen Großmächte einsetzen sollte. Heute begehrt die Türkei Libyen sowohl für ihr Öl als auch als Markt für ihre wachsende Rüstungsindustrie. Die Türkei unter Staatspräsident Erdogan hat es sich zum Ziel gesetzt, an der nordafrikanischen Küste einen militärischen Stützpunkt zu errichten. Sie konnte binnen weniger Jahre im Bereich der bewaffneten Drohnentechnik zu einem Marktführer aufsteigen und ihre Systeme an aufstrebende Entwicklungsländer verkaufen. Die Türkei hat der Tripolis-Regierung zugesichert, die Ölfelder militärisch zu sichern. Der türkische Minister für Energie und Ressourcen, Fatih Dönmez, plant in Zusammenarbeit mit der libyschen Konzern NOC eine Ölförderung für den türkischen Markt.

Die ehemalige Kolonialmacht Italien stellt mit dem Ölkonzern ENI den größten ausländischen Akteur für die Exploration und Förderung von Erdöl und Gas in Libyen. Italien unterstützt die Türkei, um Frankreichs Ambitionen zur Erweiterung ihrer Einflusssphäre in der Sahel-Region zu unterbinden und den französischen Konzern Total vom libyschen Öl-Markt fernzuhalten.

In einem Telefongespräch sichert Macron EL Sisi die Unterstützung Frankreichs im Falle einer ägyptischen Militärintervention in Libyen gegen die von der Türkei unterstützten Söldner.

In den nächsten Tagen werden wir sehen, wer von den drei Protagonisten den Löwenanteil an der Ausplünderung von libyschem Öl und Gas haben wird

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How EU is playing India against China in Indo-Pacific geopolitical rivalry

How EU is playing India against China in Indo-Pacific geopolitical rivalry

On Wednesday, European Council President Charles Michel held a news conference in Brussels following a virtual summit with the Indian prime minister Narendra Modi in the framwork of what officially called the Bilateral Trade and Investment Agreement set up in 2007.

European Council President Charles Michel pleaded for reinforcement of “ strategic goals” and an “indispensable partner” amid increasingly tensions with China. “The EU and India are more than economic partners – we are political partners,” Michel told reporters after the summit. “India can count on the European Union, and we count on India to be a key partner.”

Michel justified the warmth EU leaders bestowed on India, by the fact that both partners share common values grounded on democracy and human rights against what it calls a systemic rival in China, witnessed by the last development  in Hong Kong prompting Europe to consider a “revision” in its approach to Beijing. Michel cast light on the shared values between Europe and India saying “India and the European Union are two democracies with traditions and respecting human rights and the international rule of law. So we do have the potential to make further strides forward when it comes to the economy, the environment or digital issues,” he said. “When it comes to the political side of things, India is a partner because we share the same vision of globalisation, inspired by democratic standards, principles of freedom and liberty and inclusivity,” he added.

The EU and India will further develop security and defence consultations and military contact, including maritime security in the Indian Ocean.

Ursula von der Leyen, president of the European Commission, said that India is a partner for the EU’s role of “defending our values”.

 “We share a human-centric approach. That means using secure digital technologies to improve the quality of life of citizens, but at the same time respecting privacy and individual freedoms,” von der Leyen added.

The EU’s foreign policy chief, Josep Borrell, said this week that the “draconian” national security law Beijing imposed on Hong Kong “would require revision of our approach and will clearly have an impact on our relations”.

As a sign of increasing tensions with Beijing, New Delhi and Brussels also came up with a joint statement after the summit – a contrast to the inability of Beijing and Brussels to come to terms with President Xi Jinping and Premier Li Keqiang last month.

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